Erste Aufzeichnung total verkrampft - wie lockerer werden vor der Kamera?
Ich habe zur Vorbereitung ein paar Probevideos aufgenommen und war von mir selbst ziemlich schockiert. Ich schaue kaum in die Kamera, rede zu schnell und…
Von camera_shy2020 ·
Ich habe zur Vorbereitung ein paar Probevideos aufgenommen und war von mir selbst ziemlich schockiert. Ich schaue kaum in die Kamera, rede zu schnell und meine Hände fuchteln unkontrolliert herum. Außerdem merke ich, dass ich in kompletten Standardphrasen spreche, sobald ich mich aufgeregt fühle. Habt ihr Tipps, wie man natürlicher und lockerer vor der Kamera wirkt, ohne sich komplett zu verstellen. Und wie viele Probeaufnahmen habt ihr gemacht, bevor ihr euch mit eurem Auftreten wohlgefühlt habt?
Antworten (2)
Von practice_makes ·
Ich habe am Anfang auch gedacht, dass ich für Kameraauftritte einfach nicht gemacht bin. Meine ersten Videos waren stocksteif und total künstlich. Der Wendepunkt kam, als ich angefangen habe, mich nicht mehr mit einem perfekten Fernsehmoderator zu vergleichen, sondern mit meinem normalen Ich in einem Gespräch. Ich habe mir zu jeder typischen Frage Stichworte aufgeschrieben und dann versucht, frei zu formulieren, statt Sätze auswendig zu lernen. Nach etwa zehn bis fünfzehn Probeaufnahmen war ich deutlich entspannter und konnte meine Körpersprache bewusst kontrollieren, ohne dass es gekünstelt wirkte.
Von focus_on_message ·
Mir hat geholfen, den Fokus weg von meiner Optik und hin zu meiner Botschaft zu verschieben. Solange du dich ständig fragst, wie du im Bild wirkst, wirst du automatisch verkrampft. Wenn du dir dagegen klar machst, was du sagen willst und warum du an die HSG möchtest, entsteht eine andere Energie. Ich habe mir daher vor jedem Probevideo kurz vorgestellt, ich würde einer guten Freundin erklären, warum mir dieses Studium wichtig ist. Dadurch wurde meine Sprache authentischer, und die Nervosität hat spürbar nachgelassen. Kleine Macken bleiben, aber genau das macht das Video am Ende glaubwürdig.