Wie viele Aufgaben sollte man realistisch richtig haben?
Mich beschäftigt die Frage, wie gut man bei diesem Test ungefähr sein muss, um realistische Chancen zu haben. Wichtig zur Einordnung: Die Bewertung erfolg…
Von score_target ·
Mich beschäftigt die Frage, wie gut man bei diesem Test ungefähr sein muss, um realistische Chancen zu haben. Wichtig zur Einordnung: Die Bewertung erfolgt relativ zur Kohorte des jeweiligen Testtermins – es gibt keine offiziell veröffentlichten festen Schwellenwerte wie "X Prozent richtig". Wo genau die Grenze für Direktzulassung oder Einladung zum Interview liegt, verschiebt sich jedes Jahr abhängig davon, wie die anderen Teilnehmenden abgeschnitten haben. Statt einer starren Prozent-Zielmarke lohnt es sich also, in beiden Testteilen (Quantitative Probleme, Diagramme & Tabellen) möglichst konsistent zu arbeiten. Wie geht ihr strategisch an die Vorbereitung ran, ohne euch an einer Prozentzahl festzubeißen?
Antworten (2)
Von aim_high ·
Ich hatte mir persönlich vorgenommen, bei jeder Sektion so gut wie möglich in den oberen Bereich zu kommen, ohne mich an einer fiktiven Prozentzahl festzubeißen. Am Ende hatte ich das Gefühl, ungefähr drei Viertel der Aufgaben sicher richtig und etwa ein Fünftel unsicher beantwortet zu haben. In der Rückmeldung wurde mir später bestätigt, dass mein Ergebnis im oberen Bereich lag, was wohl maßgeblich zur Zulassung beigetragen hat. Ich denke, eine grobe Zielmarke von 70 bis 80 Prozent als "sicher" ist sinnvoll, auch wenn das natürlich nur eine Schätzung ist. Am wichtigsten ist, dass du Fehler vermeidest, die aus Hektik entstehen, und dich nicht von einzelnen harten Aufgaben verunsichern lässt.
Von balanced_view ·
Ich würde den Fokus eher auf eine konsistente Performance legen als auf eine reine Prozentzahl. Wenn du in einem Teil extrem stark bist und in einem anderen völlig einbrichst, kann das in der Gesamtbetrachtung problematisch sein. Die HSG möchte sehen, dass du über verschiedene Fähigkeitsbereiche hinweg solide performen kannst. Deshalb ist es besser, überall ein gutes Niveau zu erreichen, statt nur in Mathe zu glänzen und in Diagrammen oder Texten abzustürzen. Ein realistisches Ziel ist es, so zu trainieren, dass du in jeder Sektion ein gutes Gefühl hast und am Ende nicht das Gefühl hast, einen kompletten Bereich versemmelt zu haben.