Einstieg in Studentenorganisationen – wie viel Engagement ist im Assessmentjahr sinnvoll?
Die Liste der Studentenorganisationen an der HSG ist ziemlich beeindruckend und gleichzeitig etwas überwältigend. Es gibt Finance Clubs, Entrepreneurship…
Von orga_balance ·
Die Liste der Studentenorganisationen an der HSG ist ziemlich beeindruckend und gleichzeitig etwas überwältigend. Es gibt Finance Clubs, Entrepreneurship Vereine, politische Gruppen, kulturelle Organisationen und vieles mehr. Ich habe Lust, mich zu engagieren, habe aber auch Respekt vor der Doppelbelastung im Assessmentjahr. Wie habt ihr die Entscheidung getroffen, welchen Verein ihr beitreten wollt und wie viele Aktivitäten ihr euch zumuten könnt. Gibt es eine Empfehlung, ob man im ersten Semester lieber nur reinschnupfen oder gleich aktiv Verantwortung übernehmen sollte.
Antworten (2)
Von one_org_rule ·
Ich habe mir im Assessmentjahr die Regel gesetzt, maximal in einer Organisation wirklich aktiv mitzumachen. Dadurch konnte ich mich in dieser einen Gruppe engagieren, ohne dass mein Kalender komplett überlief. Im ersten Semester habe ich bewusst eher beobachtet, bin zu Veranstaltungen gegangen und habe mir angeschaut, welche Organisation wirklich zu meinen Interessen und meiner Persönlichkeit passt. Im zweiten Semester habe ich dann in einem Verein eine konkrete Rolle übernommen, die gut mit meinem Zeitbudget vereinbar war. Diese Vorgehensweise hat mir ermöglicht, mich sinnvoll einzubringen, ohne den Fokus auf das Studium zu verlieren.
Von try_and_reduce ·
Ich war am Anfang etwas zu enthusiastisch und habe mich direkt für mehrere Vereine gemeldet, weil alles spannend klang. Nach ein paar Wochen habe ich gemerkt, dass ich dadurch oft zerrissen war zwischen Uni, Orga Meetings und privaten Verpflichtungen. Das Resultat war, dass ich nirgendwo richtig präsent war und mich eher gestresst als bereichert gefühlt habe. Nach diesem Aha Moment habe ich bewusst reduziert und nur den Verein behalten, der mir inhaltlich und menschlich am meisten gegeben hat. Seitdem erlebe ich das Engagement als Mehrwert und nicht als zusätzlichen Stressfaktor.