Mensa, Kochen oder Auswärtsessen – wie organisiert ihr eure Verpflegung?
Neben den ganzen inhaltlichen Themen beschäftigt mich ganz praktisch die Frage, wie ich im Alltag an der HSG Essen organisiere. Die Mensa wirkt ganz ok, a…
Von food_strategy ·
Neben den ganzen inhaltlichen Themen beschäftigt mich ganz praktisch die Frage, wie ich im Alltag an der HSG Essen organisiere. Die Mensa wirkt ganz ok, aber auf Dauer kann das ins Geld gehen, wenn man jeden Mittag dort isst. Selber kochen ist günstiger, kostet aber Zeit und erfordert Planung. Auswärtsessen in der Stadt scheint eher eine Ausnahmeoption zu sein, wenn ich mir die Preise anschaue. Wie habt ihr euren Essensalltag gestaltet, gerade im Assessmentjahr, in dem man auch nicht ständig Lust hat, sich abends noch eine Stunde in die Küche zu stellen. Habt ihr Routinen gefunden, die gut funktionieren, ohne dass die Ernährung komplett leidet.
Antworten (2)
Von mix_and_match ·
Ich habe mich für einen Mix entschieden: ein paarmal pro Woche Mensa, ein paarmal selbst kochen. An Tagen mit vielen Vorlesungen war die Mensa unschlagbar praktisch, weil ich keine Brotdose vorbereiten musste und trotzdem etwas Warmes bekam. An ruhigeren Tagen habe ich größere Portionen gekocht und bewusst mit Resten geplant, die ich am nächsten Tag mit in die Uni nehmen konnte. So hatte ich mit relativ wenig zusätzlichem Zeitaufwand meist ein selbstgekochtes Mittagessen parat. Wichtig war, dass ich meine Mahlzeiten grob in die Wochenplanung integriert habe, statt jedes Mal spontan zu entscheiden, was mich am Ende oft zu teuren oder ungesunden Optionen verleitet hätte.
Von batch_cooking ·
Ein Gamechanger für mich war das sogenannte Batch Cooking, also ein bis zwei größere Kochsessions pro Woche. Am Sonntag habe ich zum Beispiel eine große Menge eines Gerichts gekocht, das sich gut aufbewahren lässt, etwa Pasta mit Sauce, Curry oder Ofengemüse mit Reis. Diese Portionen habe ich in Boxen verpackt und über die Woche verteilt gegessen, entweder zuhause oder als Mittagessen in der Uni. Dadurch war die tägliche Entscheidungssituation deutlich entspannter, weil ich meistens nur etwas aufwärmen musste. Finanziell hat sich das ebenfalls positiv ausgewirkt, weil Impulskäufe in der Mensa oder beim Bäcker weniger wurden.