Assessmentjahr und Nebenjob – wie realistisch sind 20 Prozent Anstellung?

Ich überlege, im Assessmentjahr einen kleinen Nebenjob in St. Gallen zu machen, etwa acht bis zehn Stunden pro Woche. Finanziell wäre das hilfreich, aber…

Von work_and_study ·

Ich überlege, im Assessmentjahr einen kleinen Nebenjob in St. Gallen zu machen, etwa acht bis zehn Stunden pro Woche. Finanziell wäre das hilfreich, aber ich frage mich, ob das realistisch mit dem Workload vereinbar ist. In einem Beratungsgespräch bei Zulassungscoach wurde mir gesagt, dass man das sehr genau planen muss und lieber mit weniger Stunden startet. Mich interessiert, wie ihr das erlebt habt und ob jemand von euch den Job irgendwann wieder reduziert oder ganz aufgegeben hat, weil es zu viel wurde. Ich möchte nicht in der dritten Semesterwoche merken, dass ich mich übernommen habe.

Antworten (1)

Von start_small ·

Ich habe im Assessmentjahr mit ungefähr fünf bis sechs Stunden pro Woche angefangen und war froh, dass ich nicht gleich auf zehn gegangen bin. Am Anfang wirkt der Stundenplan überschaubar, aber sobald Übungsserien, Gruppenarbeiten und Prüfungsvorbereitung dazukommen, füllt sich der Kalender schneller als man denkt. In einem Workshop bei Zulassungscoach wurden wir darauf hingewiesen, erstmal das tatsächliche Belastungsniveau im Studienalltag abzuwarten und dann den Job gegebenenfalls leicht hochzufahren. Dieser Ansatz hat bei mir gut funktioniert, weil ich mich niemals dauerhaft überlastet gefühlt habe. Wenn du merkst, dass es eng wird, ist es viel einfacher, ein kleines Pensum herunterzufahren als einen großen Job komplett abzubrechen.