Selbst wenn man im Alltag gut Englisch spricht, sind Prüfungen mit komplexen Texten und offenen Fragen noch einmal eine andere Liga. Ich habe etwas Sorge,…
Von exam_english ·
Selbst wenn man im Alltag gut Englisch spricht, sind Prüfungen mit komplexen Texten und offenen Fragen noch einmal eine andere Liga. Ich habe etwas Sorge, unter Zeitdruck nicht die richtigen Begriffe zu finden oder mich umständlich auszudrücken, was Prüfern vielleicht als unsicheres Wissen vorkommt. Wie habt ihr euch konkret auf die sprachliche Dimension vorbereitet, also unabhängig vom fachlichen Inhalt. Habt ihr Vokabellisten geführt, wissenschaftliche Texte gelesen oder euch mit Übungsaufsätzen vorbereitet. Ich suche nach Methoden, die wirklich etwas bringen und nicht nur gut klingen.
Antworten (2)
Von passive_input ·
Ich habe meine englische Lesepraxis bewusst in den Monaten vor Studienstart erhöht, vor allem mit Artikeln aus Wirtschaftsmagazinen und wissenschaftsnahen Quellen. Mein Ziel war es, mich an typische Formulierungen, Fachbegriffe und Argumentationsmuster zu gewöhnen, damit die Texte im Studium nicht wie eine Fremdwelt wirken. Dabei habe ich mir unbekannte, aber häufig vorkommende Begriffe notiert und in einer kleinen Vokabelliste gesammelt. Einmal pro Woche bin ich diese Liste durchgegangen und habe versucht, die Wörter aktiv in eigenen Sätzen zu verwenden. So ist der Wortschatz langsam, aber nachhaltig gewachsen, ohne dass ich mich wie in der Schule beim reinen Vokabellernen gefühlt habe.
Von active_output ·
Zusätzlich zum Lesen habe ich gezielt geschrieben, und zwar nicht perfekt, aber regelmäßig. Ich habe mir alte Prüfungsfragen oder Essay Topics aus dem Internet gesucht und dazu kurze Antworten formuliert, auch wenn niemand sie korrigiert hat. Der Mehrwert lag darin, Routine im Formulieren aufzubauen und typische Satzmuster zu verinnerlichen, etwa wie man eine Argumentation ordentlich einleitet oder ein Fazit zieht. Wenn du dazu noch jemanden findest, der ab und zu drüber schaut, ist das ideal, aber es geht auch alleine. Wichtig ist, dass du dich traust, auf Englisch zu denken und zu schreiben, statt immer erst auf Deutsch zu formulieren und dann im Kopf zu übersetzen.