BWL oder International Affairs – wie wirkt sich die Wahl später auf den Beruf aus?
Ich interessiere mich sowohl für wirtschaftliche Themen als auch für Politik und internationale Beziehungen, was die Entscheidung zwischen BWL und Interna…
Von major_dilemma ·
Ich interessiere mich sowohl für wirtschaftliche Themen als auch für Politik und internationale Beziehungen, was die Entscheidung zwischen BWL und International Affairs an der HSG nicht gerade einfacher macht. Einerseits heißt es, BWL sei der klassische Weg in Unternehmen, Beratung und Finance. Andererseits klingt International Affairs sehr spannend, weil dort wirtschaftliche und politische Perspektiven verbunden werden. Ich habe Sorge, dass ich mich mit International Affairs später zu stark auf bestimmte Organisationen festlege, während BWL flexibler wirkt. Wie erleben Studierende und Absolventen die Unterschiede wirklich im Hinblick auf Praktika, Einstiegsjobs und langfristige Perspektiven.
Antworten (2)
Von bwl_route ·
Ich studiere BWL und sehe den größten Vorteil in der breiten Anschlussfähigkeit. Schon im Bachelor bekommst du ein solides Fundament in Rechnungswesen, Finanzen, Marketing und Strategie. Das öffnet dir viele Türen in Unternehmen, Startups und Beratungen, weil du mit einem Profil kommst, das in vielen Branchen verstanden wird. Gleichzeitig kannst du dir über Wahlfächer und später den Master immer noch Schwerpunkte setzen, die stärker in Richtung internationale Themen gehen. Wenn du eher unsicher bist, wohin es langfristig genau gehen soll, kann BWL als Ausgangspunkt sehr sinnvoll sein.
Von ia_perspective ·
Ich studiere International Affairs und finde gerade die Kombination aus Politik, Wirtschaft und Recht extrem spannend. In unserem Jahrgang sind viele, die sich für internationale Organisationen, NGOs, Diplomatie oder politische Beratung interessieren, aber es gibt auch einige, die später in Unternehmen arbeiten wollen. Der Studiengang vermittelt dir analytische Fähigkeiten, die auch in klassischen Sektoren geschätzt werden, etwa wenn es um geopolitische Risiken, Regulatorik oder Nachhaltigkeit geht. Es stimmt, dass du dich etwas stärker in eine Richtung positionierst, aber wenn du früh entsprechende Praktika und Netzwerke aufbaust, bist du keinesfalls auf einen engen Nischenbereich festgelegt. Am Ende zählt, wie du dein Profil mit praktischen Erfahrungen füllst.