Gibt es an der HSG einen Numerus Clausus? Wie die gesetzliche 25-Prozent-Quote für internationale Bewerber funktioniert und was das für deine Chancen 2027 bedeutet.
Bewerbung
Rund um die HSG-Zulassung kursieren viele Halbwahrheiten. Mal heisst es, es gebe einen strengen Numerus Clausus, mal, jeder komme rein. Beides stimmt so nicht. Hier trennen wir Fakten von Gerüchten, damit du deine Chancen für 2027 realistisch einschätzt.
Einen NC im deutschen Sinn, bei dem eine Abiturnote über die Zulassung entscheidet, gibt es an der HSG nicht. Deine Schulnoten spielen im Auswahlverfahren keine Rolle. Entscheidend sind allein dein Testergebnis und das Video-Interview. Das ist eine gute Nachricht für alle mit durchschnittlichem Abischnitt und starkem Kopf für Logik und Tempo.
Der Haken liegt woanders. Die Zahl der Studienplätze für ausländische Bewerber ist gesetzlich auf maximal 25 Prozent begrenzt. Innerhalb dieses Kontingents werden die Besten im Auswahlverfahren genommen. Genau das erzeugt den Wettbewerb, nicht eine Note, sondern die begrenzte Zahl an Plätzen.
Als deutscher, österreichischer oder anderer internationaler Bewerber konkurrierst du um dieses Kontingent. Das bedeutet nicht, dass es aussichtslos ist. Es bedeutet, dass Vorbereitung den Unterschied macht. Wer im Test überdurchschnittlich abschneidet, sitzt im Kontingent weit vorne.
In Foren liest man manchmal, die HSG nehme fast jeden. Das gilt für Schweizer und Liechtensteiner, die ohne Test zugelassen werden, nicht für internationale Bewerber. Für dich zählt nur das Auswahlverfahren, und das ist ernst zu nehmen.
Nein, keinen klassischen NC über die Abiturnote. Schulnoten zählen im Auswahlverfahren nicht.
Die Plätze für internationale Bewerber sind gesetzlich auf maximal 25 Prozent begrenzt. Innerhalb dieser Grenze werden die Besten im Verfahren aufgenommen.
Ja, mit solider Vorbereitung. Da Noten nicht zählen, entscheidet deine Testleistung, und die ist trainierbar.